Stand: Januar 2026
Deutsches Weiterbildungszentrum GmbH
Franz-Lenze-Str. 69
47178 Duisburg
Vertreten durch die Geschäftsführer:
Marcel Zaremba, Michael Zaremba
Gesellschafterin:
Zaremba International Holdings GmbH
Registereintrag:
Eingetragen im Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Duisburg
Registernummer: HRB 36928
Kontakt:
Telefon: 0203 – 70 9086 50
E-Mail: kontakt@dwzentrum.de
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen der Deutsches Weiterbildungszentrum GmbH (nachfolgend „Anbieter") und deren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Schulungs-, Weiterbildungs- und E-Learning-Leistungen.
(2) Auftraggeber im Sinne dieser AGB können sowohl Unternehmer gemäß § 14 BGB (B2B) als auch Verbraucher gemäß § 13 BGB (B2C) sein. Die vorliegenden AGB richten sich jedoch primär an den unternehmerischen Geschäftsverkehr.
(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich und schriftlich zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos erbringt.
(4) Individuelle, schriftlich getroffene Vereinbarungen zwischen den Parteien haben stets Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
(2) Die konkreten Leistungsinhalte, Termine und Vergütungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot des Anbieters, der Auftragsbestätigung oder dem Inhalt der Website des Anbieters. Im Zweifelsfall ist die schriftliche Auftragsbestätigung maßgeblich.
(3) Ausgestellte Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate dokumentieren ausschließlich die ordnungsgemäße Teilnahme an der jeweiligen Schulung bzw. das Bestehen einer Prüfung. Die betriebliche Einsatzverantwortung für geschulte Personen verbleibt vollumfänglich beim Auftraggeber.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Schulungsinhalte, eingesetzte Dozenten sowie den Ablauf der Schulung anzupassen, sofern das wesentliche Schulungsziel hierdurch nicht beeinträchtigt wird.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website des Anbieters oder in Angebotsunterlagen stellt kein verbindliches Angebot im Rechtsinne dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum).
(2) Der Auftraggeber gibt durch die verbindliche Buchung ein Angebot auf Abschluss eines Schulungsvertrages ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande durch: schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters, Rechnungsstellung durch den Anbieter oder Freischaltung eines Online-Kurs-Zugangs.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Buchungsanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise. Soweit die erbrachte Leistung als steuerfreie Bildungsleistung gemäß § 4 Nr. 21 oder Nr. 22 UStG qualifiziert, wird keine Umsatzsteuer berechnet. Für Leistungen, die nicht unter diese Steuerbefreiung fallen, versteht sich der Preis zuzüglich der gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Die steuerliche Einordnung der jeweiligen Leistung ergibt sich aus dem Angebot oder der Auftragsbestätigung.
(2) Rechnungen des Anbieters sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Die Rechnungsstellung erfolgt unmittelbar nach verbindlicher Buchung, spätestens jedoch mit verbindlicher Einplanung eines Dozenten durch den Anbieter. Mit Rechnungsstellung gilt die Leistung als vollständig beauftragt.
(4) Ab dem Zeitpunkt der Rechnungsstellung sind organisatorische Ressourcen des Anbieters - insbesondere die Dozentenverfügbarkeit, Schulungsraumkapazitäten und Verwaltungsaufwand - verbindlich und unwiderruflich gebunden.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Erbringung weiterer Leistungen bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen zurückzuhalten.
§ 5 Zahlungsverzug
(1) Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers sind Verzugszinsen wie folgt geschuldet: Verbraucher (B2C): 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Unternehmer (B2B): 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz sowie eine Pauschale von 40 EUR (§ 288 Abs. 5 BGB).
(2) Im Falle des Zahlungsverzuges ist der Anbieter berechtigt, die Ausstellung und Übermittlung von Zertifikaten und Teilnahmebescheinigungen bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten, Zugänge zu Online-Plattformen und E-Learning-Inhalten zu sperren sowie die Erbringung weiterer Leistungen zu verweigern.
(3) Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Anbieters, insbesondere Schadensersatzansprüche, bleiben ausdrücklich vorbehalten.
§ 6 Stornierung, Rücktritt und Vergütungsanspruch
Wichtiger Hinweis: Nach erfolgter Rechnungsstellung ist eine Stornierung oder ein Rücktritt durch den Auftraggeber ausgeschlossen. Die vollständige Vergütung (100 %) bleibt in jedem Fall sofort und unwiderruflich geschuldet.
(1) Grundsatz des unwiderruflichen Vergütungsanspruchs
Mit Rechnungsstellung entsteht ein unwiderruflicher, sofort fälliger Anspruch des Anbieters auf vollständige Vergütung in Höhe von 100 % der vereinbarten Vergütung. Dieser Anspruch besteht unabhängig davon, ob der Auftraggeber die Schulung in Anspruch nimmt, Teilnehmer erscheinen oder eine Absage des Auftraggebers erfolgt.
(2) Stornierungsmöglichkeit vor Rechnungsstellung
Eine kostenfreie Stornierung ist ausschließlich dann möglich, wenn kumulativ folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Es wurde noch keine Rechnung durch den Anbieter gestellt und es wurde noch kein Dozent verbindlich für die betreffende Schulung eingeplant. Die Stornierung bedarf in jedem Fall der Schriftform.
(3) Ausschluss der Stornierung nach Rechnungsstellung
Nach erfolgter Rechnungsstellung ist eine Stornierung, ein Rücktritt oder eine sonstige einseitige Aufhebung des Vertrages durch den Auftraggeber ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, von der gebuchten Schulungsleistung zurückzutreten oder diese einseitig zu stornieren.
Der vollständige Vergütungsanspruch bleibt in folgenden Fällen ausnahmslos bestehen: Nichterscheinen einzelner oder aller Teilnehmer; kurzfristige Absage durch den Auftraggeber - unabhängig vom Zeitpunkt und Grund; interne betriebliche Änderungen oder Umstrukturierungen des Auftraggebers; Erkrankung von Teilnehmern; Personalveränderungen beim Auftraggeber; Irrtum über Buchungsdaten oder -inhalte.
(4) Sofortige Rechnungsstellung bei Stornierungsversuch
Sollte der Auftraggeber nach Vertragsschluss eine Stornierung ankündigen oder verlangen, ist der Anbieter berechtigt, den vollständigen Rechnungsbetrag sofort und in voller Höhe in Rechnung zu stellen, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Die Rechnung wird unverzüglich fällig. Der Anbieter ist in diesem Fall nicht verpflichtet, die Schulung zu erbringen.
(5) Ersatzteilnehmer
Der Auftraggeber ist berechtigt, einen geeigneten Ersatzteilnehmer zu benennen, sofern dieser die erforderlichen Voraussetzungen für die Schulungsteilnahme erfüllt. Die Umbuchung auf einen Ersatzteilnehmer lässt den Vergütungsanspruch unberührt.
(6) E-Learning und Online-Kurse
Nach Freischaltung des Online-Kurs-Zugangs ist eine Stornierung ausgeschlossen. Der vollständige Vergütungsanspruch entsteht mit der Freischaltung.
(7) Absage durch den Anbieter
Der Anbieter ist berechtigt, Schulungen abzusagen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl, Erkrankung des Dozenten oder höherer Gewalt. In diesen Fällen werden bereits geleistete Zahlungen erstattet. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen.
§ 7 Widerrufsrecht
Wichtiger Hinweis: Unternehmern im Sinne des § 14 BGB steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(1) Unternehmer (B2B)
Unternehmern im Sinne des § 14 BGB steht kein Widerrufsrecht zu. Mit Vertragsschluss erkennt der Auftraggeber, der als Unternehmer handelt oder die Leistung überwiegend zu gewerblichen Zwecken nutzt, ausdrücklich an, dass kein Widerrufsrecht besteht.
(2) Verbraucher (B2C)
Verbrauchern gemäß § 13 BGB steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Näheres ergibt sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
(3) Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten
Das Widerrufsrecht von Verbrauchern erlischt bei E-Learning-Kursen und digitalen Inhalten gemäß § 356 Abs. 5 BGB mit Beginn der Leistungserbringung, sofern der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung des Vertrages verliert.
§ 8 Durchführung von Schulungen
(1) Teilnehmer sind verpflichtet, pünktlich zu erscheinen, den Anweisungen des Dozenten Folge zu leisten sowie sämtliche einschlägigen Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmer bei Vorliegen folgender Umstände von der Schulung auszuschließen: Erscheinen unter dem Einfluss von Alkohol oder sonstigen berauschenden Mitteln; erhebliche Störung des Schulungsablaufs; Gefährdung anderer Teilnehmer oder des Dozenten.
(3) Im Falle eines Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Vergütung. Der vollständige Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt bestehen.
§ 9 E-Learning und digitale Inhalte
(1) Zugangsdaten zu Online-Kursen sind ausschließlich für den jeweiligen Teilnehmer bestimmt und nicht auf Dritte übertragbar.
(2) Der Teilnehmer ist für das Vorliegen der erforderlichen technischen Voraussetzungen auf seiner Seite selbst verantwortlich.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für eine durchgehende, ununterbrochene Verfügbarkeit der Online-Plattform.
(4) Die Aufzeichnung von Schulungsinhalten - in jeglicher Form - ist untersagt.
(5) Bei Verstößen gegen die vorstehenden Bestimmungen ist der Anbieter berechtigt, den Zugang ohne Vorwarnung zu sperren. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche Schulungsmaterialien, Unterlagen, Präsentationen und digitalen Inhalte des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Dem Auftraggeber und den Teilnehmern wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich zu Lernzwecken eingeräumt.
(3) Jede weitergehende Nutzung - insbesondere die Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung sowie kommerzielle Verwertung - ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.
§ 11 Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung des Anbieters auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt. In diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf den Auftragswert, begrenzt.
(3) Die Haftung des Anbieters für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist - soweit gesetzlich zulässig - ausgeschlossen.
§ 12 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers und der Teilnehmer erfolgt ausschließlich zur Abwicklung des Vertragsverhältnisses sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
(2) Weitergehende Informationen zur Datenverarbeitung, zu den Rechten der betroffenen Personen sowie zu Aufbewahrungsfristen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter www.deutsches-weiterbildungszentrum.de/datenschutz
§ 13 Gerichtsstand und anwendbares Recht
(1) Auf sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber findet deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.
(2) Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder dem jeweiligen Vertragsverhältnis wird - sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist - der Sitz des Anbieters in Duisburg als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.
(3) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Regelungen über den Gerichtsstand.
(4) Hinweis zur Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber in geeigneter Weise mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(3) Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.
(4) Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses selbst.